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Borealis und Hynamics arbeiten gemeinsam an Projekt zur Herstellung von kohlenstoffarmem Ammoniak

Foto: Luftaufnahme des Borealis Standorts in Ottmarsheim, Frankreich

© Borealis

Borealis, ein global führender Anbieter fortschrittlicher und kreislauforientierter Polyolefinlösungen und europäischer Marktführer in den Bereichen Basischemikalien, Pflanzennährstoffe und mechanisches Recycling von Kunststoffen, und Hynamics, eine auf dekarbonierstem Wasserstoff spezialisierte Tochtergesellschaft der EDF-Gruppe, haben eine Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, um zusammen die Entwicklung eines Projekts zur kohlenstoffarmen Ammoniakproduktion zu untersuchen, das an Borealis’ Produktionsstandort für Pflanzennährstoffe in Ottmarsheim, in der Nähe von Mulhouse, Frankreich, realisiert werden soll.

Dieses Projekt würde die Installation einer 30 Megawatt (MW) Elektrolyseanlage zur Herstellung von 4.300 Tonnen kohlenstoffarmem Wasserstoff pro Jahr umfassen. Angetrieben durch einen kohlenstoffarmen Strommix aus Frankreich soll die Anlage den Borealis-Standort mit Wasserstoff versorgen und so bis 2025/2026 die Produktion von 24.000 Tonnen Ammoniak pro Jahr mit deutlich geringeren Emissionen ermöglichen. Jährlich könnten dadurch 33.000 Tonnen CO2 vermieden werden. Das vom Borealis-Standort Ottmarsheim produzierte Ammoniak dient hauptsächlich der Herstellung von Pflanzennährstoffmitteln – andere Einsatzbereiche für kohlenstoffarmes Ammoniak, wie beispielsweise in der Industrie und der Schifffahrt, werden jedoch geprüft.

Dieses Projekt, das einen Produzenten und einen Abnehmer von kohlenstoffarmem Wasserstoff zusammenbringt, stellt einen ersten Schritt zur Dekarbonisierung eines Ökosystems dar, dem das Gebiet Niederrhein und die Plattform Chalampé/Ottmarsheim angehören. Die geografische Nähe des Standorts zu Deutschland und der Schweiz bietet außerdem zusätzliche Perspektiven hinsichtlich grenzüberschreitender Kooperationen.

Die erste Phase des Projekts, für das bereits Teams von Borealis und Hynamics mobilisiert wurden, besteht darin, die technischen und wirtschaftlichen Ansätze zu konsolidieren und parallel dazu französische und europäische Finanzierungen zu beantragen.

Leo Alders, Vorstandsvorsitzender von Borealis’ Geschäftssparte für Pflanzennährstoffe, Technische Stickstoffprodukte und Melamin, erklärt: „Wir erkennen den Klimawandel als die größte Herausforderung an, mit der die Gesellschaft aktuell konfrontiert ist, und wollen daher zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen beitragen. Die Herstellung von kohlenstoffarmem Ammoniak wird Borealis und der gesamten Wertschöpfungskette dabei helfen, die CO2-Emissionen zu senken. Wir sind froh, mit Hynamics einen innovativen Partner gefunden zu haben, mit dem wir gemeinsam nach Möglichkeiten suchen können, um in der Region Pionierarbeit zu leisten.“

Christelle Rouillé, Vorstandsvorsitzende von Hynamics, erklärt: „Die Fähigkeit der großen Industrieunternehmen, ihre CO2-Emissionen zu senken, ist absolut entscheidend. Hynamics unterstützt diese daher bei der Implementierung innovativer und effizienter Lösungen, mit deren Hilfe dieses Ziel erreicht werden kann. Das innovative und ambitionierte Projekt am Standort Ottmarsheim macht dieses Versprechen zur Realität. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Borealis an der Dekarbonisierung des Pflanzennährstoffsektors arbeiten zu können.“

Agnès Pannier-Runacher, die für die Industrie zuständige Ministerin, erklärt: „Dieses neue Wasserstoffprojekt zur Dekarbonisierung unserer Industrie hilft dem Klima und stärkt zugleich die Resilienz der Aktivitäten der Chalampé-Plattform. Das Projekt wird die Abhängigkeit von den Gaspreisen verringern, die unsere Industrie diesen Winter hart getroffen hat, und die Basis für innovative kohlenstoffarme Pflanzennährstoffe schaffen, die unsere Wirtschaft benötigen wird.“

Jean Rottner, Präsident des Regionalrats der Region Grand Est: „Im Einklang mit ihrem Engagement für die Dekarbonisierung unserer Industrie hat die Region Grand Est beschlossen, ihr Vertrauen in das Projekt von Borealis und Hynamics, einer Tochter der EDF-Gruppe, zu setzen. Dieses innovative Projekt, bei dem mittels Elektrolyse hergestellten Wasserstoffeingesetzt wird, wird das größte seiner Art in Frankreich darstellen. Dies ist eine Chance für unsere Region, die sich auf nationaler Ebene als Vorreiter im Rahmen der Dekarbonisierung des Pflanzennährstoffsektors positioniert. Ich gratuliere unseren beiden Partnern, denen es zu verdanken ist, dass die Region Grand Est als Vorbild im Kampf um die Energiewende hervorsticht.“

Yves Hemedinger, Abgeordneter der Region Haut Rhin und Elsässischer Regionalrat, erklärt: „Die von Borealis und Hynamics getroffene Vereinbarung entspricht voll und ganz der Dynamik zur Stärkung des Wasserstoff-Ökosystems in der Region südlich des Oberrheins. Ihr Projekt zur Herstellung von Wasserstoff und kohlenstoffarmem Ammoniak liefert eine Antwort auf die aktuellen regionalen Erfordernisse im Hinblick auf die Dekarbonisierung der Industrie, auf die Energiewende, aber auch auf die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen.“

ENDE

Medienkontakte:

Borealis:Hynamics:
Virginia Wieser
Senior Manager, Corporate Communications, Brand & Reputation
Tel.: +43 1 22 400 772 (Wien, Österreich)
E-mail: Virginia.Wieser@borealisgroup.com
EDF Press Office
Tel.: +33 (0)1 40 42 46 37 (Paris, Frankreich)
E-mail: service-de-presse@edf.fr



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