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Pilotprojekt für "Zero Pellet Loss"-Zertifizierungssystem an Borealis-Produktionsstandorten

Foto: Borealis ist der erste Kunststoffproduzent, bei dem im Rahmen von Operation Clean Sweep®, einer internationalen Initiative zur Vermeidung von Pelletverlusten, externe Audits durch Dritte durchgeführt wurden.

© Borealis

  • Borealis lässt als erster Kunststoffproduzent im Rahmen von Operation Clean Sweep®, einer internationalen Initiative zur Vermeidung von Pelletverlusten, Audits durch externe Dritte durchführen
  • Das globale Stewardship-Zertifizierungsprogramm integriert die gesamte Kunststoff-Wertschöpfungskette, um Pelletverluste auf null zu senken
  • Pilotaudits fanden bereits im September an Borealis‘ Produktionsstandorten in Kallo und Antwerpen, Belgien, statt

Borealis gibt den Abschluss zweier Pilotaudits an seinen Produktionsstandorten in Belgien bekannt, die dazu dienten, die aktuellen Normen zur Vermeidung von Pelletverlusten zu prüfen. Diese Audits sind die ersten, die von einem Polyolefinhersteller im Rahmen der Operation Clean Sweep® (OCS) – einer globalen Initiative zur Vermeidung von Pelletverlusten – absolviert wurden. Im Rahmen des von der Industrie geführten Programms wird derzeit daran gearbeitet, ein einheitliches und gerechtes Zertifizierungssystem für Pelletverarbeiter entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu entwickeln. Die erfolgreichen Pilotaudits bei Borealis stellen somit einen wichtigen Schritt zur Fertigstellung des OCS-Zertifizierungsprogramms dar, dessen europaweite Einführung für 2022 geplant ist.

Pelletverluste vermeiden

Um Pelletverluste zu vermeiden, werden Pellets im Kreislauf gehalten. Dadurch gelangen diese nicht an Orte, für die sie nicht bestimmt sind (wie z. B. Flüsse und Ozeane) und aus denen sie nur schwer wieder entfernt werden können. Wertvolle Rohstoffe, die in nützliche Produkte umgewandelt werden sollen, werden vergeudet, wenn es bei der Produktion, der Verarbeitung, dem Transport, der Rückgewinnung oder der Entsorgung zur unbeabsichtigten Freisetzung von Kunststoffpellets kommt. Zur Prävention – dem effektivsten Weg, um Pelletverluste zu verhindern – und aufgrund des Mikroplastikproblems intensiviert Borealis kontinuierlich seine Maßnahmen, um das „Zero Pellet Loss“- Ziel in und rund um seine Anlagen zu erreichen.

Borealis zählte zu den ersten Unterzeichnern der europäischen OCS-Initiative, die im Jahr 2015 von PlasticsEurope, dem paneuropäischen Verband der Kunststoffproduzenten, ins Leben gerufen wurde.
Das OCS-Programm basiert auf der Prämisse, dass Pelletverluste nur dann erfolgreich eingedämmt werden können, wenn sich die gesamte Wertschöpfungskette dafür einsetzt, von den Primärerzeugern über die Verarbeiter und Händler bis hin zu den Logistikpartnern und Recyclingunternehmen.

Im Jänner dieses Jahres unterzeichneten PlasticsEurope und EuPC (European Plastics Converters), ein führender Fachverband der Kunststoffverarbeiter, eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit zur Entwicklung eines neuen Zertifizierungssystems, das die Einhaltung der OCS-Anforderungen mittels von akkreditierten Dritten durchgeführten Audits überprüft. Borealis setzte dieses Zertifizierungsmodell im Rahmen seiner Pilotinitiativen als erster Kunststoffhersteller um. Die Pilotaudits, die im September bei Borealis stattfanden, stellen den nächsten wichtigen Schritt zur Einführung eines harmonisierten und gerechten Zertifizierungssystems für Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette dar. Das Zertifizierungsprogramm wird derzeit fertiggestellt und soll bis 2022 in ganz Europa eingeführt werden.

Im Rahmen seines laufenden Engagements für OCS führte Borealis eine Reihe standortspezifischer Maßnahmen ein, um Pelletverluste zur vermeiden bzw. entsprechend zu managen, sollten diese auftreten – zum Beispiel durch die Installation von Rückhaltesystemen wie Sieben, Pelletabscheidern oder Skimmerteichen. Mit einer Investition von EUR 6 Millionen in ein innovatives Wasserfiltersystem wurde beispielsweise am Borealis-Produktionsstandort in Schwechat, Österreich, unlängst eine maßgeschneiderte Lösung umgesetzt, die das Risiko von Pelletverlusten weiter senkt. Dies ist nur ein Beispiel für Borealis‘ Zusammenarbeit mit universitären Forschungseinrichtungen, die darauf abzielt, die besten verfügbaren Technologien für ein verlustfreies Pelletmanagement zu identifizieren und entsprechend einzusetzen.

Borealis weitet seine Sensibilisierungsmaßnahmen zur Vermeidung von Pelletverlusten, die sich derzeit vorwiegend an seine Kunden und Händler richten, auch auf andere Partner entlang der Wertschöpfungskette – wie Compounding- oder Container- und Siloreinigungsunternehmen – aus.

„Das prioritäre Ziel unserer Branche muss darin bestehen, zu verhindern, dass Kunststoffe in die Umwelt gelangen. Die einzige Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, besteht darin, dass die Kunststoffwertschöpfungskette auf globaler Ebene zusammenarbeitet, um das Ziel von null Pelletverlusten zu erreichen“, erklärt Borealis‘ Vorstandsvorsitzender Thomas Gangl. „Wir sind davon überzeugt, dass die Operation Clean Sweep®-Initiative eine der effektivsten und effizientesten Lösungen für dieses Problem bietet. Als Hersteller von Kunststoffneuware und Recyclingprodukten sind wir stolz, unser tief im Unternehmen verankertes Engagement für dieses Programm durch unseren Beitrag zum Zertifizierungsprozess unter Beweis stellen zu können.“

ENDE

Medienkontakte:

Borealis Group:
Virginia Wieser Senior Manager, Corporate Communications, Brand & Reputation
Tel.: +43 1 22 400 772 (Wien, Österreich)
E-Mail: Virginia.Wieser@borealisgroup.com
Borealis Linz:
Nicole Gussner-Girlinger Regional Communications & Content Expert
Tel.: +43 732 6981 5750
E-Mail: Nicole.Gussner-Girlinger@borealisgroup.com
Foto: Borealis ist der erste Kunststoffproduzent, bei dem im Rahmen von Operation Clean Sweep®, einer internationalen Initiative zur Vermeidung von Pelletverlusten, externe Audits durch Dritte durchgeführt wurden.

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21 11 03 Zero pellet loss certification scheme piloted at Borealis production locations_DE Englisch, Deutsch
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