Burghausen

 In Deutschland betreibt Borouge International einen Produktionsstandort für Polyolefine in Burghausen und einen Recyclingstandort in Niedergebra. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in Deutschland rund 400 Mitarbeiter. 
 

Information zum Fackelbetrieb
Polypropylen Plant (PP6) in Burghausen, Germany

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Burghausen

An seinem Produktionsstandort in Burghausen, Bayern, betreibt Borouge International zwei Polypropylen-Anlagen (PP). Das Werk Burghausen liegt im Zentrum des "Bayerischen Chemiedreiecks", nördlich der Stadt. 

Rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreiben am Standort Burghausen zwei Produktionsanlagen für Polypropylen (PP). Das Ausgangsmaterial wird hauptsächlich über eine Pipeline aus der benachbarten OMV-Raffinerie geliefert. Die in Burghausen hergestellten Produkte werden vor allem in der Infrastruktur und für anspruchsvolle Verpackungsanwendungen eingesetzt und beliefern Märkte in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. 

 

Mehr über Borealis in Burghausen

Standortgeschichte

Vom Wasserkraftwerk zum High-Tech-Standort

Am Anfang war der Süden Bayerns von der Wasserkraft geprägt. Das starke Gefälle von Alz und Inn wurde zur Erzeugung von elektrischer Energie genutzt. Dies bildete den Ausgangspunkt für die Standortwahl zahlreicher Produktionsunternehmen. Heute ist diese Gegend ein moderner Industriestandort, von dem aus High-Tech-Produkte – besonders der Chemie – in alle Welt gehen. Man spricht dabei vom so genannten "Bayerischen Chemiedreieck", in dem sich Unternehmen wie Borealis Polymere GmbH, OMV Deutschland, Wacker-Chemie, Degussa, Vinnolit und Clariant befinden.

  • 1988 übernahm die OMV AG die Deutsche Marathon Petroleum Gesellschaft mbH, welche in DMP und später in OMV Deutschland umbenannt wurde. In Folge wurde die POB Polyolefine Burghausen GmbH als 100%-Tochter der OMV AG (Österreich) gegründet.
  • 1989 wurde die Polypropylen-Anlage in Betrieb genommen.
  • 1995 wurde die Kunststoffproduktion von der OMV Deutschland durch die POB übernommen und die Gesellschaft von der OMV AG an den österreichischen Polyolefinhersteller PCD Polymere übertragen.
  • 1998 wurde die POB im Zuge des Verkaufs der PCD Polymere GmbH an Borealis A/S, Kongens Lyngby, Dänemark, in Borealis Polymere GmbH umbenannt.
  • 2003 wurde eine Produktionssteigerung durch Optimierung der PP-Anlage auf eine Jahresleistung von insgesamt 390.000 Tonnen Polyolefine erreicht.
  • 2006 beginnt die Erweiterung der Polypropylen-Kapazitäten. Diese Erweiterung nach unternehmenseigener Borstar-Technologie erhöht die Gesamtkapazität um 330.000 Tonnen auf 745.000 Tonnen/Jahr.
  • 2007 Inbetriebnahme PP6
  • 2014 Schließung der HDPE Anlage
  • 2024 Spatenstich neue HMS PP Anlange
  • 2026 Borealis hat sich mit Borouge und NOVA Chemicals zusammengeschlossen, um Borouge International zu gründen, einen neuen weltweit führenden Anbieter von Polyolefinen

Ein globales Innovationsnetzwerk fördert Lösungen

Die Technologie- und Innovationskompetenzen von Borouge International basieren auf einer engen Zusammenarbeit mit Kunden und Produktionsstätten. Unser globales Netzwerk bringt technisches und anwendungsbezogenes Fachwissen näher an die Orte, an denen Materialien entwickelt, getestet und eingesetzt werden.

Mit Innovationszentren in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und China arbeiten unsere Teams eng mit Kunden zusammen, um Lösungen zu entwickeln, zu validieren und zu skalieren, die unter realen Bedingungen eine konstante Leistung bieten und so eine schnellere Entwicklung sowie einen zuverlässigen Einsatz ermöglichen.

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Weitere Standorte in Deutschland

Neben Borealis Burghausen gibt es in Deutschland noch einen Recycling-Standort in Niedergebra.