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Das neue Jahr bringt neuen Strom nach Stenungsund, Schweden: Windenergie-Abnahmevertrag über 10 Jahre von Borealis, Gasum und Stena Renewable unterzeichnet

photo: Kronoberget wind farm in Sweden

photo: © Stena Renewable

  • Unterzeichnung eines Stromabnahmevertrags (PPA) durch Borealis und Gasum für den Bezug von Strom aus einem Windpark im Besitz und betrieben von Stena Renewable
  • Borealis sichert sich die Leistung des Windparks für die nächsten zehn Jahre, um seine Produktionsbetriebe in Stenungsund, Schweden, mit Energie zu versorgen
  • Dieser Abnahmevertrag ist der vierte und bisher größte für Borealis und bringt das Unternehmen seinem Ziel, 50 % des gesamten Stromverbrauchs wichtiger Geschäftsbereiche durch Strom aus erneuerbaren Quellen zu decken, einen weiteren Schritt näher

Borealis hat einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) mit dem finnischen Energiedienstleister Gasum unterzeichnet, um erneuerbaren Strom von einem rund 250 km von Borealis‘ Standort in Stenungsund, Schweden, entfernten Onshore-Windpark zu beziehen. In den nächsten zehn Jahren wird Borealis die auf 2.000 Gigawattstunden (GWh) geschätzte Leistung aus dem Windpark Kronoberget beziehen, der dem schwedischen Energieunternehmen Stena Renewable gehört und von diesem betrieben wird. Der im Dezember 2019 in Betrieb genommene neue Windpark umfasst sechzehn 3,8-Megawatt (MW)-Windturbinen, die eine Gesamtleistung von ca. 200 GWh pro Jahr generieren. Die Lieferungen des erneuerbaren Stroms an Borealis Stenungsund sind mit 1. Jänner 2021 angelaufen.

Nach den im Jahr 2020 von Borealis und Ilmatar Energy sowie Eneco unterzeichneten langfristigen Vereinbarungen ist dieser PPA der nunmehr vierte und bislang größte Abnahmevertrag und ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Erreichung strategischer Energie- und Klimaziele: Die Borealis Gruppe beabsichtigt, bis zum Jahr 2030 50 % des Energiebedarfs ihrer Geschäftsbereiche Polyolefine und Kohlenwasserstoff & Energie aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Der im Rahmen dieser Vereinbarung erzeugte erneuerbare Strom wird Borealis’ indirekte Kohlendioxidemissionen (gemäß Greenhouse Gas Protocol als Scope-2-Emissionen definiert) am Standort Stenungsund um rund 10.000 Tonnen pro Jahr senken.

Gasum ist ein staatliches finnisches Energieunternehmen, das in den Bereichen Erdgas, Flüssigerdgas (LNG), Biogas, Strom und Zertifikate tätig ist. Als führender Biogasproduzent und -lieferant sowie als Verarbeiter von biologisch abbaubarem Abfall in der nordischen Region bietet Gasum sauberere Lösungen als die traditionellen, auf fossilen Brennstoffen basierenden Energiequellen. Gasum treibt den Übergang zur Klimaneutralität voran, indem das Unternehmen seinen Kunden beim Umstieg auf saubere Energie hilft.

„Borealis ist fest dazu entschlossen, die ambitionierten Ziele in unserem Schwerpunktbereich Energie & Klima zu erreichen. Dank des langfristigen PPA mit Gasum und Stena Renewable ist das Ziel, bis zum Jahr 2030 50 % der in unseren Betrieben verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen zu beziehen, noch konkreter geworden“, erklärt Martijn Van Koten, Borealis Executive Vice President Base Chemicals & Operations. „Wir freuen uns nun über den Abschluss eines weiteren PPA, der es uns ermöglicht, am Markt zu bestehen und gleichzeitig eine klimaneutrale Zukunft anzusteuern. Das meinen wir mit unserem Motto, stets Neues zu erfinden, um unser Leben noch nachhaltiger zu machen.“

„Windkraft wird beim Umstieg auf eine Zukunft mit sauberer Energie eine zentrale Rolle spielen. Wir freuen uns, diesen langfristigen PPA mit Stena Renewable für eine saubere Stromversorgung für Borealis‘ Betriebe in Stenungsund abgeschlossen zu haben“, erklärt Anders Malm, Gasum Senior Vice President, Portfolio Management & Trading. „Diese Kooperation fügt sich perfekt in unser übergeordnetes Ziel ein, die umfassendsten Dienstleistungen auf dem Energiemarkt anzubieten, um den steigenden Energiebedarf zu decken und zugleich den Klimawandel einzudämmen.“

Stena Renewable hat sich der Mission verschrieben, mit Windkraft den Umstieg auf eine saubere Energiezukunft voranzutreiben. Das Unternehmen errichtet und betreibt Windparks und verwaltet derzeit 115 Windturbinen in ganz Schweden. Der Einsatz von Wind als Energiequelle trägt zur Senkung der Kohlenstoffemissionen bei und verringert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Aus diesem Grund plant Stena Renewable, jährlich weitere 500 GW an Windkraft in das nordische Energiesystem zu integrieren.

„Es war seit langem unser Ziel, einen derartigen PPA mit einem wichtigen Industrieakteur wie Borealis zu unterzeichnen. Wir sind hocherfreut und beeindruckt vom langfristigen Engagement, das Borealis eingeht, um seinen CO2-Fußabdruck zu verkleinern“, erklärt Peter Zachrisson, CEO von Stena Renewable. „Dieser Vertrag stellt sicher, dass Borealis über einen langen Zeitraum Zugang zu sauberer und kosteneffizienter Energie für seinen Standort in Stenungsund haben wird.“

ENDE

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Borealis:
Virginia Mesicek
Senior Manager External Communications
Tel.: +43 1 22 400 772 (Wien, Österreich)
E-Mail: Virginia.Mesicek@borealisgroup.com

Gasum:
Anders Malm
Senior Vice President Portfolio Management and Trading
Tel.: +46 70 450 1627 (Schweden)
E-Mail: anders.malm@gasum.com

Stena Renewable AB Peter Zachrisson
CEO
Tel.: +46 70 485 53 93 (Schweden)
E-Mail: peter.zachrissson@stena.com

photo: Kronoberget wind farm in Sweden

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Virginia Mesicek
Senior Manager, Corporate Communications, Brand & Reputation

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