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Partnerschaft liefert sicheres und günstiges Trinkwasser für 50.000 Menschen in Kenia

Engineer Kimori des Nairobi City County schneidet das Band, umgeben von (von links nach rechts), Rachel Ng’ethe von NCWSC und Kariuki Mugo sowie Emily Goulborn von WSUP.

© Eric Gitonga

Kürzlich wurde ein 2-Jahresprojekt, um 50.000 der ärmsten Einwohner von Nairobi, Kenia, mit sicherem, günstigem Trinkwasser zu versorgen, eingeweiht. Die Initiative wurde von OFID (dem OPEC Fonds für Internationale Entwicklung), der Abteilung für Internationale Entwicklung der britischen Regierung und Water for the World, einem gemeinsamen Corporate Social Responsibility-Programm von Borealis und Borouge, gemeinsam finanziert. Water & Sanitation for the Urban Poor (WSUP) war für die Realisierung und das Projektmanagement verantwortlich.

Rund 60% der Einwohner Nairobis leben in informellen Siedlungen, und nur wenige davon verfügen über Zugang zu Wasser oder sanitären Einrichtungen. Die Wasser- und Abwasserwerke der Stadt Nairobi hatten in der Vergangenheit große Probleme damit, in diese Dienstleistungen zu investieren. Der Grund hierfür waren die ungeordnet gewachsenen Siedlungsstrukturen, unzureichende Ressourcen der Werke sowie die Auffassung, dass die Bewohner nicht dazu bereit sein würden, für derartige Services zu bezahlen. Folglich kauften Menschen ohne Zugang zu Rohrleitungssystemen Wasser bisher zu überhöhten Preisen von privaten Straßenverkäufern.

Die fünf Partner beschlossen daher, die Trinkwasserversorgung in den informellen Siedlungen Korogocho und Kahawa Soweto in Nairobi gemeinsam zu verbessern. Mit ihrer Initiative erweiterten sie das bestehende Versorgungsnetz bis in diese Siedlungen und verwendeten dafür Rohre aus hochwertigem Polyethylen (PE). Dies ermöglichte die Installation von Prepaid-Wasserspendern, die Wasser nun zu einem Zehntel des Preises liefern, den die Verbraucher zuvor den Wasserverkäufern bezahlt hatten.

„Innovative PE-Rohre können eine wichtige Rolle spielen, um das globale Wasserproblem zu bewältigen", so Dorothea Wiplinger, Borealis Sustainability Manager. „Um Wasserverluste durch Lecks zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Einwohner sauberes und leistbares Wasser bekommen, sind PE-Rohre eine hervorragende Lösung, denn sie halten dreimal länger als die derzeit verwendeten Rohre, sind weniger anfällig für Rohrbrüche und benötigen weniger Wartung."

„Borouges Nachhaltigkeitsziele verpflichten uns dazu, uns globalen Herausforderungen zu stellen und durch nachhaltige Kunststofflösungen einen Mehrwert für das Leben der Menschen zu schaffen", erklärt Craig Halgreen, Vice President Corporate Sustainability bei Borouge. „Wir haben Erfahrung darin, nachhaltige Wassersysteme für verschiedenste Umgebungen zu entwickeln, und es freut uns, dass wir diese Initiative mit unseren hochwertigen Polyethylenmaterialien unterstützen konnten."

OFID Generaldirektor Suleiman J. Al-Herbish berichtet: „Bis zum Jahresende 2016 hat OFID bereits USD 1,151 Millionen zum Wasser- und Sanitätsbereich beigetragen. Mit diesen Mitteln haben wir eine große Bandbreite an Projekten unterstützt: von großen Wasserspeicher-, Wasseraufbereitungs- und Wasserversorgungsprojekten, über Dorfpumpen und Schullatrinen bis hin zu Plänen, die einen sparsamen Wassereinsatz in wasserarmen Regionen ermöglichen. Wir sind stolz, dass wir einen Beitrag zu diesem Projekt leisten konnten und werden auch in Zukunft Nachhaltigkeitsprojekte auf der ganzen Welt unterstützen."

„WSUP arbeitet mit lokalen Anbietern zusammen, um ihnen dabei zu helfen, die Wasser- und Abwasserinfrastruktur sowie jene Dienstleistungen zu liefern, die die einkommensschwachen, städtischen Gemeinden so dringend benötigen", erklärt Bill Peacock, WSUPs Programmdirektor. „Dieses Projekt ist ein Vorzeigebeispiel dafür, wie Partner aus unterschiedlichen Branchen ihre Stärken bündeln und ihr Fachwissen dafür einsetzen können, das Leben der Menschen entscheidend zu verbessern."

Die offizielle Einweihungszeremonie fand am 5. Mai 2017 statt. Teilgenommen haben unter anderem Ingenieur Philip Gichuki, Managing Director der Nairobi City Water and Sewerage Company, sowie Ingenieur Kimori, Vorstandsmitglied des Ausschusses für Wasser, Energie und Forstwirtschaft des Nairobi City County.

Im Jahr 2007 haben Borealis und Borouge ihr Partnerprogramm „Water for the World" gestartet, das Lösungsvorschläge, Fachwissen und Knowhow zur Bewältigung des globalen Wasserproblems fördert. Das Programm umfasst eine Reihe von Aktivitäten auf globaler und regionaler Ebene, in der Wissenschaft, der Industrie sowie für lokale Gemeinden und konzentriert sich auf folgende drei Kernbereiche:

  • Verbesserung der Wasserversorgung und Abwassersysteme durch lokale Projekte
  • Sicherung von Wasserressourcen durch nachhaltiges Wassermanagement
  • Förderung von „Best Practices" und Sensibilisierung der Gemeinden sowie aller Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette

Sehen Sie sich dieses Video an oder besuchen Sie waterfortheworld.net, um mehr über das Projekt zu erfahren.

ENDE

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Borealis: Virginia Mesicek
External Communications Manager
Tel.: +43 1 22 400 772 (Wien, Österreich)
E-Mail: virginia.mesicek@borealisgroup.com

Borouge: Rehab Omar Ateeq
Regional Communications Manager MEAE
Tel.: +971 2 7088666 (Abu Dhabi, UAE)
E-Mail: rehab.ateeq@borouge.com

OFID: Fatma Elshati
Communications Officer
Tel.: +43 1 515 64321 (Wien, Österreich)
E-Mail: f.elshhati@ofid.org

WSUP: Steve Metcalfe
Head of Communications
Tel.: +44 20 7822 1867 (London, UK)
E-Mail: smetcalfe@wsup.com

Engineer Kimori des Nairobi City County schneidet das Band, umgeben von (von links nach rechts), Rachel Ng’ethe von NCWSC und Kariuki Mugo sowie Emily Goulborn von WSUP.

© Eric Gitonga

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Engineer Kimori des Nairobi City County schneidet das Band, umgeben von (von links nach rechts), Rachel Ng’ethe von NCWSC und Kariuki Mugo sowie Emily Goulborn von WSUP. © Eric Gitonga
Die offizielle Einweihungszeremonie fand am 5. Mai 2017 statt © Eric Gitonga
Ein Wasserspender im Einsatz: sicheres und leistbares Trinkwasser für Menschen in Kenia © Eric Gitonga
Ein Wasserspender im Einsatz: sicheres und leistbares Trinkwasser für Menschen in Kenia © WSUP

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