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Borealis präsentiert Leichtmaterialien für Verbundanwendungen und erweitert Fibremod™-Kapazität am Standort Monza

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, führt eine komplette Polypropylen- (PP-) Produktpalette für leichtgewichtige Verbundanwendungen ein. Diese neuen, auf PP-Verbundmaterialien basierenden Lösungen werden auf der bevorstehenden internationalen VDI-Konferenz zum Thema Kunststoffe im Automobilbau in Mannheim, Deutschland, zum ersten Mal präsentiert. Darüber hinaus gibt Borealis die Erweiterung seiner Kapazitäten in der Produktionslinie für langglasfaserverstärktes Polypropylen (PP-LGF) in Monza, Italien, bekannt.

Borealis PP für Verbundanwendungen: hervorragende mechanische Eigenschaften und Gewichtsreduktion für höchste Ansprüche bei Automobilbauteilen

Es wird immer notwendiger, das Gewicht von Automobilen zu reduzieren, um höhere Treibstoffeffizienz zu erzielen und damit gleichzeitig Nachhaltigkeitsaspekte zu verbessern. Daher kommen verstärkt alternative, leichtere Materialien für sämtliche Anwendungsbereiche in Fahrzeugen zum Einsatz. Um Stahl und Aluminium zu ersetzen, wurden im Laufe der Jahre verschiedene Materialien, meist duroplastische Polymere, verwendet – vor allem für anspruchsvolle Strukturbauteile und sicherheitsrelevante Elemente. Inzwischen erfreuen sich jedoch thermoplastische Harze wie PP aufgrund ihrer hervorragenden Performance, einfacher Verarbeitbarkeit und geringer Kosten immer größerer Beliebtheit.

Mit der Einführung der Materiallösungen für Verbundanwendungen nutzt Borealis seine unternehmenseigenen Technologien und Prozesse, um ein komplettes PP-Produktpaket für die fortschrittliche Gewichtsreduktion von Automobilbauteilen anzubieten.

Borealis PP für Verbundanwendungen weist eine Vielzahl überzeugender Vorteile auf, wie zum Beispiel verbesserte Festigkeit und Schlagzähigkeit, ausgezeichnete Formstabilität und geringe Wärmeausdehnung sowie einfachere Verarbeitbarkeit mit geringerem Energieaufwand im Vergleich zu technischen Kunststoffen. Dazu kommt eine vollständige Wiederverwertbarkeit.

Partnerschaftspflege für Material-Innovationen

Borealis arbeitet eng mit wichtigen Partnern entlang der Wertschöpfungskette zusammen, um Materialien für spezifische Verbundanwendungen zu entwickeln. Als vielversprechendster Entwicklungsbereich gelten tragende Strukturbauteile, wo die Verwendung von PP anstatt konventioneller Materialien wie Stahl und teurere technische Kunststoffe immer schneller voranschreitet. Neben der Zusammenarbeit mit Verbundblech- und -bandproduzenten, die Borealis mit seinen innovativen PP-Harzen beliefert, befindet sich Borealis im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium von Pilotprojekten mit mehreren Tier-1-Zulieferern. Im Rahmen seiner engen Kooperation mit Brose, einem in Coburg, Deutschland, ansässigen Unternehmen, das für seine innovativen Mechatroniksysteme für Türen und Sitze sowie für Elektromotoren bekannt ist, wirkte Borealis an der Entwicklung einer auf PP-Verbundstoff und PP-Kurzglasfaser basierenden Sitzträgerlösung mit, die Sitzträger aus Stahl ablösen soll. Zudem wird an einer weiteren auf Verbundblech basierten Lösung gearbeitet – in diesem Fall in Verbindung mit PP-LGF – um das Gewicht von Türträgern zu reduzieren. Darüber hinaus führte die Zusammenarbeit mit Takata, einem der weltweit führenden Anbieter von Airbags, zur Entwicklung eines Airbag-Gehäuses der nächsten Generation, das aus PP-LGF und Verbundblech besteht.

Ausbau der Fibremod™-Kapazität in Monza aufgrund hoher Nachfrage

Als eine der flexibelsten Anlagen in Borealis' Spezialsegment wurde die Produktionsstätte Monza im Jahr 2013 als erste mit einer Fibremod PP-LGF-Produktionslinie ausgestattet. Nun erweitert Borealis seine Fibremod LGF-Gesamtkapazität auf zehn Kilotonnen pro Jahr, um den steigenden Marktbedarf an Hochleistungsmaterialien zu bedienen, die Gewichtseinsparungen, geringe Produktionskosten und hohe Nachhaltigkeit bieten. Das maßgeschneiderte Fibremod PP-LGF-Produktportfolio liefert überlegene mechanische Eigenschaften, einen hohen Reinheitsgrad und hervorragende Oberflächenqualität für eine breite Palette an Anwendungen. Mit den neuen Produktionskapazitäten in Monza wird Borealis in der Lage sein, zusätzliche Lösungen zur Gewichtsreduktion zu entwickeln und seine Produktpalette zu erweitern.

Seit ihrer Markteinführung im Jahr 2013 stellt die Fibremod-Produktfamilie mit technischen Verbundmaterialien (Kurzglasfaser, SGF, und Langglasfaser, LGF) einen Meilenstein in Borealis' Innovationsprozess dar. Fibremod PP-LGF wird durch ein im Unternehmen entwickeltes Pultrusionsverfahren hergestellt, das die Produktion hochwertiger Materialien mit hervorragender Glasfaserimprägnierung, extrem breiter Molekulargewichtsverteilung und höheren Faserlängen im Granulat sowie in den Endprodukten ermöglicht. Dank niedrigerer Verabeitungstemperaturen trägt Fibremod PP-LGF außerdem zu einer umweltfreundlicheren Produktion bei, die weniger Energie erfordert als die Herstellung alternativer Materialien wie technischer Kunststoffe oder Metall.

„Während unser zentraler Fokus stets auf „Value Creation through Innovation" (Mehrwert schaffen durch Innovation) liegt, ist Fibremod unsere zentrale Triebfeder, um Leichtgewichtslösungen für unsere Kunden in der Automobilindustrie zu liefern", erklärt Nick Kolesch, Head of Automotive Marketing bei Borealis. „Indem wir neue Produkte wie dieses Paket an PP-Verbundanwendungslösungen auf den Markt bringen und unsere Fibremod-Kapazitäten in Monza erweitern, bekräftigen wir unser Bekenntnis, immer wieder Material-Innovationen zu liefern und die Partnerschaften mit unseren Kunden zum beiderseitigen Vorteil weiter auszubauen."

Besuchen Sie Borealis und Borouge auf der VDI Mannheim in Mannheim, Deutschland, von 9.-10. März in Halle 1, Stand 54, um mehr zu erfahren.

ENDE

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Virginia Mesicek
External Communications Manager
Tel. +43 (0)1 22 400 772 (Vienna, Austria)
e-mail: virginia.mesicek@borealisgroup.com 

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