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Borealis schreibt den Großteil der Verträge für die PDH-Baustelle in Kallo, Belgien, neu aus, nachdem alle Verträge mit IREM beendet wurden

  • Beendigung aller Verträge mit der IREM Group, die ursprünglich für 80 % der Bauarbeiten und 80 % der durchschnittlich 1.200 Arbeiter vor Ort verantwortlich war
  • Das hat zur Folge, dass nur ein kleiner Teil der Bauarbeiten für das Megaprojekt Propan-Dehydrierungsanlage (PDH) in Kallo, Belgien, wieder aufgenommen werden kann
  • Zusätzliche Sozialkontrollen wurden eingeführt, um einen möglichen Mangel an Kontrolle bei einigen Auftragnehmern zu beheben, und so die Einhaltung des belgischen Arbeitsrechts zu gewährleisten

Angesichts der jüngsten Medienberichte über angebliches Fehlverhalten und der laufenden Inspektion der belgischen Behörden in Bezug auf den Borealis-Auftragnehmer IREM auf der Baustelle der neuen PDH-Anlage in Kallo hat Borealis beschlossen, alle Verträge mit seinem Auftragnehmer IREM Group zu beenden nachdem die Verträge am 27. Juli 2022 ausgesetzt wurden.
Borealis arbeitet bei großen Bauprojekten mit spezialisierten Bauunternehmen zusammen. Die IREM Group war für 80 % der verbleibenden Bauarbeiten und die Mehrheit der durchschnittlich 1.200 Arbeiter auf der PDH-Baustelle in Kallo verantwortlich. Die beendeten Verträge für die hochspezialisierten Rohrleitungs- und mechanischen Arbeiten sowie die Elektro- und Instrumentierungsarbeiten müssen nun neu ausgeschrieben werden. Dieser Prozess wird den Fortschritt der Bauarbeiten erheblich verzögern.
Borealis hat diese zusätzlichen Sozialkontrollen eingeführt, um sicherzustellen, dass die verbleibenden Auftragnehmer, die die Baustelle betreten, das belgische Arbeitsrecht vollständig einhalten:

  • Jeder (Sub-)Auftragnehmer muss vor der Inbetriebnahme eine förmliche, verbindliche Erklärung unterzeichnen, in der er erneut formell bestätigt, dass er die geltenden belgischen Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuergesetze vollständig einhält.
  • Jeder (Sub-)Auftragnehmer muss Borealis vor Beginn der Arbeiten auf der Baustelle eine Liste des gesamten Personals vorlegen und für jeden Einzelnen bestätigen, dass er die geltenden belgischen Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuergesetze in vollem Umfang einhält.
  • Alle Mitarbeiter und (Sub-)Auftragnehmer werden proaktiv informiert und weiterhin ermutigt, die Ethik-Hotline von Borealis zu nutzen. Dieses Tool wurde 2021 eingeführt, ist für Borealis-Mitarbeiter und Externe zugänglich und ermöglicht es, ethikbezogene Anliegen in 24 Sprachen vorzubringen.

„Wir unternehmen alle notwendigen Schritte, um sicherzustellen, dass die verbleibenden Auftragnehmer, die auf der Baustelle tätig sind, das belgische Arbeitsrecht vollständig einhalten. In einem ersten Schritt haben wir alle Verträge mit unserem Auftragnehmer IREM beendet, der für 80 % der Arbeiten auf der Baustelle verantwortlich war. Wir haben zudem zusätzliche soziale Kontrollen eingeführt, die weit über die Industriestandards hinausgehen, um mögliche Kontrollmängel bei (Sub-) Auftragnehmern, die sich nicht an die Vorschriften halten, zu erkennen und zu beheben", so Wim De Smet, Borealis Standortleiter Kallo.

ENDE

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