October 24, 2023

Borealis unterzeichnet den ersten langfristigen Stromabnahmevertrag mit Alpiq zur Versorgung der Produktionsanlagen von Borealis in Finnland mit erneuerbarer Energie

Borealis, einer der weltweit führenden Anbieter fortschrittlicher und kreislauforientierter Polyolefin-Lösungen und europäischer Marktführer im Bereich Basischemikalien, hat mit Alpiq, einem führenden Schweizer Energiedienstleister und Stromproduzenten in Europa, einen langfristigen Stromabnahmevertrag abgeschlossen.

  • Mit dem neuen Stromabnahmevertrag (PPA) kommt Borealis dem Ziel näher, den Strombedarf für seine Aktivitäten im Bereich Polyolefine und Basischemikalien bis 2030 zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen zu decken
  • Ein neues Windparkprojekt wird die Scope-2-Emissionen bei Borealis in Porvoo, Finnland, erheblich reduzieren

Borealis, einer der weltweit führenden Anbieter fortschrittlicher und kreislauforientierter Polyolefin-Lösungen und europäischer Marktführer im Bereich Basischemikalien, hat mit Alpiq, einem führenden Schweizer Energiedienstleister und Stromproduzenten in Europa, einen langfristigen Stromabnahmevertrag abgeschlossen, um Strom aus erneuerbaren Energiequellen vom finnischen Windpark Merkkikallio, der sich im Besitz von Renewable Power Capital befindet, zu beziehen. Ab Anfang 2024 wird Alpiq über eine Dauer von neun Jahren jährlich rund 90 Gigawattstunden (GWh) erneuerbare Energie zur Versorgung der Produktionsanlagen von Borealis in Porvoo, Finnland, liefern. Diese bedeutende Partnerschaft bringt sowohl Borealis als auch Alpiq dem Erreichen ihrer Klimaneutralitätsziele näher.

Nachhaltigkeit steht sowohl bei Borealis als auch bei Alpiq im Zentrum der Konzernstrategie und des Purpose. Mit dem nun abgeschlossenen langfristigen Stromabnahmevertrag kommen beide Unternehmen einen großen Schritt voran bei der Umstellung auf saubere Energie. Der neue Stromabnahmevertrag zwischen Borealis und Alpiq leistet auch einen wesentlichen Beitrag zu den Bestrebungen der finnischen Chemiebranche, bis 2045 Kohlenstoff-Neutralität zu erreichen. Durch die Erhöhung des Anteils an erneuerbarer Energie in seinen finnischen Produktionsanlagen nähert sich Borealis seinem Ziel, 100 % des Stromverbrauchs für seine Geschäftsbereiche Polyolefine und Basischemikalien aus erneuerbaren Quellen zu beziehen, weiter an. Darüber hinaus wird der durch den Stromabnahmevertrag mit Alpiq erzeugte Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu einer geschätzten Verringerung der Scope-2-Emissionen (CO2-Emissionen aus der Erzeugung von zugekauftem Strom, den das Unternehmen verbraucht) um 45.600 Tonnen pro Jahr führen. Dies entspricht einer Verringerung der Scope-2-Emissionen um 410 Kilotonnen während der neunjährigen Laufzeit des Stromabnahmevertrags am Borealis-Standort in Porvoo.

„Mit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung unternimmt Borealis einen bedeutenden Schritt zur Verwirklichung unserer ehrgeizigen Energie- und Klimaziele und unterstreicht damit unsere Anstrengungen, die Energiewende voranzutreiben. Diese Partnerschaft ist von besonderer Bedeutung, da Borealis damit die entscheidende Schwelle, mehr als 50 % unseres Stroms für unseren Betrieb in Porvoo aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen, überschreitet“, erklärt Wolfram Krenn, Executive Vice President Base Chemicals & Operations bei Borealis. „Unser Engagement für mehr Nachhaltigkeit beginnt in unseren eigenen Betrieben.“

„Die Zusammenarbeit mit dem Branchenführer zur Unterstützung seiner Nachhaltigkeitsziele ist ein Meilenstein für uns“, sagt Matti Ahtosalo, Head Northwest Europe bei Alpiq. „Mit unserem europaweiten Origination-Geschäft können wir unser Portfolio an erneuerbaren Energien nutzen und die Industrie auf ihrem Weg zur Dekarbonisierung ihrer Prozesse unterstützen. Durch solche Vereinbarungen finden wir langfristige Lösungen, die einerseits unseren Kunden eine kohlenstofffreie Stromversorgung garantieren und andererseits die Integration erneuerbarer Energiequellen in den Markt erleichtern.“

ENDE

Über Borealis
Borealis zählt zu den weltweit führenden Anbietern von fortschrittlichen und kreislauforientierten Polyolefin-Lösungen. Darüber hinaus ist Borealis in Europa ein führender Anbieter von innovativen Lösungen im Bereich Recycling von Polyolefinen sowie ein führender Hersteller von Basischemikalien. Wir nutzen unsere Expertise im Zusammenhang mit Polymeren und unsere jahrzehntelange Erfahrung, um innovative und kreislauforientierte Materiallösungen mit Mehrwert für Schlüsselindustrien wie Konsumgüter, Energie, Healthcare, Infrastruktur und Mobilität zu liefern.

Borealis hat seinen Hauptsitz in Wien, Österreich, beschäftigt rund 6.000 Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern aktiv. Im Jahr 2022 erwirtschafteten wir einen Nettogewinn von EUR 2,1 Milliarden. Das in Österreich ansässige internationale Unternehmen für Energie, Kraftstoffe und Rohstoffe sowie Chemikalien und Materialien, OMV hält 75 % unserer Anteile. Die Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hält die restlichen 25 %.

Indem wir essenzielle Ressourcen für ein nachhaltiges Leben neu erfinden, bauen wir auf unser Bekenntnis zur Sicherheit, auf unsere Mitarbeiter und auf Exzellenz, während wir den Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft beschleunigen und unseren geographischen Fußabdruck für unsere Kunden auf der ganzen Welt erweitern. Unsere Aktivitäten werden durch zwei wesentliche Joint Ventures ergänzt: Borouge (mit ADNOC, mit Firmenhauptsitz in den VAE) und Baystar™ (mit TotalEnergies, mit Sitz in den USA).
www.borealisgroup.com | www.borealiseverminds.com

Über Alpiq

Alpiq ist eine führende Schweizer Stromproduzentin und Energiedienstleisterin, die europaweit aktiv ist. Sie bietet den Kunden umfassende und effiziente Dienstleistungen in den Bereichen Energieproduktion und -vermarktung sowie Energieoptimierung. Seit mehr als 100 Jahren produziert Alpiq klimafreundlichen und nachhaltigen Strom aus CO2-freier Schweizer Wasserkraft. Das Kraftwerksportfolio umfasst zudem Beteiligungen an zwei Schweizer Kernkraftwerken sowie flexible thermische Kraftwerke, Windparks und Photovoltaikanlagen in Europa. Alpiq Holding AG ist eine privatrechtliche Aktiengesellschaft mehrheitlich in privater Hand. Sie wird zu 100 Prozent von den drei Aktionärsgruppen der Schweizer Kraftwerksbeteiligungs-AG (SKBAG), dem Konsortium Schweizer Minderheitsaktionäre (KSM) und der EOS Holding SA (EOS) kontrolliert. Die Alpiq Gruppe beschäftigt gegen 1 200 Mitarbeitende und hat ihren Sitz in Lausanne.
Weitere Informationen zu Alpiq finden Sie auf www.alpiq.com

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