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Borealis verlängert den Stillstand für die Baustelle seiner Propan-Dehydrierungsanlage (PDH) in Kallo, Belgien

*Die englische Originalversion vom 1. August 2022 finden Sie hier.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen und Medienberichte über mutmaßliche Fehlpraktiken bei einem seiner Auftragnehmer auf der Baustelle für die neue Propan-Dehydrierungsanlage (PDH) in Kallo, Belgien, hat Borealis am 27. Juli einen dreitägigen Stillstand für den Bau seiner Kallo-PDH beschlossen und den Vertrag mit IREM-Ponticelli, dem Auftragnehmer, der für die Rohrleitungs- und mechanischen Arbeiten für den Bau des neuen PDH-Projekts verantwortlich ist, ausgesetzt.

Borealis hat beschlossen, zusätzliche Sozialkontrollen einzuführen, um etwaigen Kontrollmängeln einiger Subunternehmen entgegenzuwirken. Da die gründliche Untersuchung und Umsetzung zusätzlicher Compliance-Maßnahmen noch andauern, hat Borealis beschlossen, den Stillstand für seine PDH-Baustelle in Kallo bis auf weiteres zu verlängern. Die Inbetriebnahme wird dann schrittweise erfolgen.

Borealis toleriert keinerlei Fehlverhalten. Daher hat das Unternehmen den Vertrag mit IREM-Ponticelli aufgrund des Verstoßes von IREM gegen mehrere Vertragsbestimmungen und der laufenden Untersuchung durch die Sozialaufsichtsbehörde ausgesetzt. Borealis untersucht diese Angelegenheit mit höchster Priorität und wird weiterhin eng mit der Sozialinspektion zusammenarbeiten, um deren Untersuchung voranzutreiben. Das Unternehmen untersucht die geäußerten Bedenken gründlich, um geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.

„Im Einklang mit unserem Goal-Zero-Ansatz richten wir derzeit zusätzliche soziale Kontrollen ein, um einen potenziellen Mangel an Kontrolle durch einige Auftragnehmer zu beheben und jedes Risiko einer Nichteinhaltung zu verhindern. Dieses kontinuierliche Ziel, nicht einen einzigen Vorfall zu haben, bezieht sich nicht nur auf Sicherheit, sondern auch auf die Einhaltung sozialer Standards,“ kommentiert Wim De Smet, Borealis Standortleiter Kallo. „Borealis verurteilt jede Art von Menschenrechtsverletzung. Deshalb haben wir uns entschieden, den Bau unseres Megaprojekts in Kallo vorübergehend zu stoppen, bis alle zusätzlichen Compliance-Maßnahmen in Kraft sind.“

ENDE

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