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Borealis ergreift die einmalige Chance im Kampf gegen die Plastikverschmutzung

Key Visual: Business Coalition for a Global Plastics Treaty

© Business Coalition for a Global Plastics Treaty

Als Mitglied der Vereinigung „Business Coalition for a Global Plastics Treaty“ unterstützt Borealis die Ausarbeitung des UN-Abkommens zur Plastikverschmutzung

Die Ausarbeitung eines rechtlich bindenden UN-Abkommens bietet eine einmalige Gelegenheit, die Krise durch Plastikverschmutzung auf global koordinierte Weise zu bekämpfen. Die Resolution, die im März 2022 von der Umweltversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, markiert den Beginn des zwischenstaatlichen Verhandlungsprozesses für ein globales Plastikabkommen. Dies ist eine eindeutige Aufforderung zu einem Systemwechsel hin zu einer Kreislaufwirtschaft für Plastik, die sicherstellt, dass Kunststoffe in der Wirtschaft verbleiben und nicht in die Umwelt gelangen.

Mehr als 100 führende Unternehmen, darunter Borealis, Finanzinstitutionen und NROs, stehen hinter den politischen Empfehlungen der Vereinigung Business Coalition for a Global Plastics Treaty. Unsere gemeinsame Vision betrachtet das Abkommen als zentralen politischen Mechanismus, um die Fortschritte in drei kritischen Bereichen zu beschleunigen: im Hinblick auf die Reduzierung der Kunststoffproduktion (mit Priorität auf die Eliminierung problematischer Kunststoffanwendungen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Umwelt gelangen, und auf der Reduzierung unserer Nachfrage nach kurzlebigen Produkten, deren Zirkulation in der Praxis und im großen Maßstab nicht möglich ist) und die Verwendung im Rahmen einer Kreislaufwirtschaft, im Hinblick auf die zunehmende Zirkulation sämtlichen notwendigen Kunststoffs sowie im Hinblick auf die Prävention und Sanierung der nur schwer zu vermeidenden Umweltbelastung durch Mikro- und Makroplastik.

Borealis ergreift diese einmalige Chance im Kampf gegen Plastikverschmutzung

Das geplante Globale UN-Abkommen zur Beendigung der Plastikverschmutzung bietet die einmalige Chance, den Kampf gegen die Plastikverschmutzung global zu koordinieren – und die internationale Gemeinschaft hinter einer rechtlich bindenden Vision einer Kreislaufwirtschaft zu versammeln.
Wir bei Borealis engagieren uns von Anfang an leidenschaftlich für diese Mission: im Jahr 2018 im Rahmen des Global Commitment, unter der Leitung der Ellen MacArthur Foundation (EMF) in Zusammenarbeit mit dem UN-Umweltprogramm. Im Jahr 2021 haben wir uns verpflichtet, bis 2025 jährlich 350 Kilotonnen Recyclingkunststoff zu verkaufen. Als eines der ersten Unternehmen haben wir den Appell der Ellen MacArthur Foundation und des WWF unterzeichnet, in dem ein UN-Abkommen zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung gefordert wird.
Wir sind stolz darauf, der Business Coalition for a Global Plastics Treaty anzugehören, die von der EMF und dem WWF einberufen wurde. Unsere gemeinsame Vision betrachtet das Abkommen als zentralen politischen Mechanismus, um die Fortschritte hin zu einer Kreislaufwirtschaft und einem Stopp der Plastikverschmutzung zu beschleunigen.
Bei Borealis setzen wir uns dafür ein, die Bemühungen der Koalition in jedem dieser Bereiche zu unterstützen und zu verstärken sowie alles in unserer Macht Stehende zu tun, um selbst Fortschritte zu erzielen.

Borealis übernimmt weiterhin eine Vorreiterrolle bei der Transformation des Kreislaufsystems

Unser kreislauforientiertes Kaskadenmodell zeigt, wie wir einen ganzheitlichen Blick auf den Kunststofflebenszyklus mit bahnbrechenden Technologien kombinieren, um die Zirkularität zu fördern und den Anteil an Kunststoffen aus fossilen Brennstoffen fortlaufend zu reduzieren.

Mit unserer Produktpalette aus Borcycle™, Borvida™, Bornewables™ und Stelora™ bieten wir ein komplettes Spektrum an zirkulären Produkten aus Biomasse sowie mechanisch und chemisch recycelten Rohstoffen. Darüber hinaus investieren wir kontinuierlich in Recyclingtechnologien und unsere Innovationskapazitäten, unsere Wegbereiter für eine kreislauforientierte Transformation.

Unsere Ziele

Unser Nachhaltigkeitsziel mit Blick auf die Zukunft ist es, eine Welt zu schaffen, in der es keine Ressourcenverschwendung, keine Emissionen in die Umwelt und keinerlei Schäden für die Gesellschaft gibt, während wir gleichzeitig Wohlstand für Borealis und unsere Stakeholder schaffen. Wir haben uns selbst ehrgeizige langfristige Ziele gesetzt, um die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen zu verbessern, das Klima zu schützen und die Gesundheit und Sicherheit unserer Gemeinschaften zu gewährleisten.

Ziele im Bereich Kreislaufwirtschaft

Im Jahr 2019 verarbeitete Borealis in Europa rund 64 Kilotonnen zirkulärer Produkte. Bis 2025 strebt Borealis eine Kapazitätserweiterung kreislauffähiger Produktlösungen auf 600 Kilotonnen an. Hierzu zählen unter anderem recycelte und erneuerbare Polymere und Chemikalien sowie erneuerbare Kohlenwasserstoffe. Bis 2030 soll das Volumen der weltweit vertriebenen kreislauforientierten Produkte und Lösungen auf bis zu 1,8 Millionen Tonnen steigen, wodurch der heutige Kunststoffabfall zu einer wertvollen Ressource wird, die wiederverwendet werden kann. Der Wandel von einer linearen zu einer kreislauforientierten Wirtschaft wird auch die Treibhausgasemissionen (Scope 3) der Gruppe erheblich reduzieren.

Ziele im Bereich Treibhausgasemissionen

Borealis hat sich zum Ziel gesetzt, seine Scope 1- und Scope 2-Emissionen bis 2030 von 5,1 Millionen Tonnen (im Basisjahr 2019) auf weniger als 2 Millionen Tonnen zu reduzieren. Das Portfolio zur Emissionsminderung beinhaltet die verstärkte Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen während des gesamten aktuellen Jahrzehnts sowie Projekte zur Kohlenstoffabscheidung, die in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts anlaufen werden. Dieses Einsparungsziel beinhaltet auch die angekündigte Ausgliederung des Stickstoffgeschäfts von Borealis, das Düngemittel, technische Stickstoffprodukte und Melamin umfasst.

Ziele im Bereich Energieverbrauch

Im Jahr 2022 stammten rund 28 % des Stroms, den Borealis im eigenen Betrieb verbraucht, aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind- und Sonnenenergie. Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix auf 40 % angehoben werden. Bis zum Jahr 2030 sollen 100 % des Stroms, der in den Geschäftsbereichen Polyolefine und Kohlenwasserstoffe von Borealis verbraucht wird, aus erneuerbaren Quellen stammen. Darüber hinaus ist der Konzern bestrebt, das routinemäßige Abfackeln gänzlich abzustellen („Zero Flaring“) und arbeitet daran, die unbeabsichtigte Freisetzung von Kunststoffgranulat aus seinen Betrieben zu minimieren („Zero Pellet Loss“).

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Bild: Das kreislauforientierte Kaskadenmodell, unser integrierter Ansatz zur Kreislaufwirtschaft © Borealis
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