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Borealis mit solidem Ergebnis im ersten Quartal 2015

  • Borealis meldet einen Nettogewinn von EUR 137 Millionen im ersten Quartal 2015 im Vergleich zu EUR 102 Millionen im ersten Quartal 2014
  • Fortsetzung der erfolgreichen Inbetriebnahme des Megaprojekts Borouge 3
  • Verbesserungen im Betrieb der Pflanzennährstoffanlagen
KennzahlenQ1 

2015

Q1 

2014

Q4 

2014

FY 

2014

UmsatzerlöseEUR Millionen1.9882.2561.9808.330
NettogewinnEUR Millionen137102141571
Rückgang / (Anstieg)
der verzinslichen Nettoverschuldung
EUR Millionen132(111)255(28)
Verschuldungsquote (Gearing)%34%48%40%

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, gibt einen Nettogewinn von EUR 137 Millionen im ersten Quartal 2015 im Vergleich zu EUR 102 Millionen im Vergleichszeitraum 2014 bekannt. Die Ergebnissteigerung spiegelt Verbesserungen in allen drei Profit Centers von Borealis wider, die trotz des schwachen Preisumfelds erzielt werden konnten, das im ersten Quartal 2015 vor allem im Polyolefinbereich bedeutende negative Lagereffekte bewirkte.

Im ersten Quartal sank die Nettoverschuldung um EUR 132 Millionen, hauptsächlich bedingt durch ein geringeres Working Capital aufgrund des schwachen Polyolefin-Preisumfelds. Mit einer Verschuldungsquote von 34% ist Borealis finanziell weiterhin stark aufgestellt.

Inbetriebnahme von Borouge 3

Borouge, Borealis' Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, setzt die erfolgreiche Inbetriebnahme des Megaprojekts Borouge 3 fort. Mit Ende 2014 waren bereits der Cracker sowie drei der fünf Polyolefinanlagen angelaufen, im ersten Quartal 2015 setzte Borouge diese Phase mit der Inbetriebnahme der Hochdruck-Polyethylenanlage fort. Die Inbetriebnahme der neuen Lagerhäuser in Tianjin, China, und Jurong Island, Singapur, sowie die Eröffnung des Borouge 3 Containerterminals zeigen, dass Borouge nun für die Liefermengen von Borouge 3 bereit ist, die mit jedem Monat weiter ansteigen.

Borouge 3 wird eine zusätzliche Kapazität von 2,5 Millionen Tonnen bieten, sobald sämtliche Anlagen vollständig in Betrieb sind. Damit wird die Gesamtkapazität von Borouge bei 4,5 Millionen Tonnen liegen, wodurch der Standort zum größten integrierten Polyolefinkomplex der Welt wird. Insgesamt werden Borealis und Borouge über rund 8 Millionen Tonnen Polyolefinkapazität verfügen.

Bessere Funktionsfähigkeit der Borealis Chimie Pflanzennährstoffanlagen

Infolge der Turnarounds im zweiten Halbjahr 2014 und aufgrund des laufenden Transformationsprogramms für Borealis Chimie konnte die Funktionsfähigkeit der Ammoniak- und Pflanzennährstoffanlagen im ersten Quartal 2015 weiter verbessert werden. Die geplanten Turnarounds waren notwendig, um Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten zur Verbesserung der Anlagenfunktionsfähigkeit durchzuführen. Nach einigen schwierigen ersten Monaten nach den Turnarounds wurden nun an beiden Standorten erhebliche Fortschritte gemacht, um das volle Potenzial der Anlagen auszuschöpfen. Um aber die Anlagenkapazität wirklich optimal nutzen zu können, muss noch einiges geleistet werden. Doch Borealis ist überzeugt, dass die Turnarounds sowie das Transformationsprogramm wesentlich dazu beigetragen haben, Borealis Chimie näher an das Ziel eines sicheren und zuverlässigen Anlagenbetriebs heranzuführen.

Perspektiven

„Das solide Ergebnis des ersten Quartals wurde in einem anspruchsvollen Preisumfeld erzielt und zeugt daher von der Robustheit unserer Basis in Europa", resümiert Mark Garrett, Vorstandsvorsitzender von Borealis. „Trotz der Ergebnissteigerung war die Funktionsfähigkeit unserer Anlagen aber noch nicht dort, wo wir sie im ersten Quartal gerne gesehen hätten. Unser Fokus liegt deshalb weiterhin darauf, optimale Funktionsfähigkeit und Sicherheit an all unseren europäischen Standorten sowie im Rahmen der Inbetriebnahme der übrigen Anlagen des Borouge 3-Projekts sicherzustellen. Denn auch im Jahr 2015 werden wir uns zahlreichen Herausforderungen stellen müssen. Wir sind aber äußerst erfreut darüber, dass unsere Bemühungen, ein widerstandsfähiges Unternehmen zu sein, sich in schwierigen Zeiten positiv auf unser Ergebnis auswirken."

ENDE

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

Kerstin Meckler
Director Communications
Tel. +43 (0)1 22 400 389 (Wien, Österreich)
e-mail: kerstin.meckler@borealisgroup.com

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