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Innovative Entwicklung von Borealis und Kompetenzzentrum Holz wird mit dem OÖ Landespreis für Innovation 2014 geehrt

V.L.N.R.: Alfred Stern, Maurits van Tol, Andreas Haider, Thomas Lummerstorfer, Lukas Sobczak, Hermann Braun, Boris Hultsch.

© Borealis

Am 30. September 2014 wurde in der Kategorie „Sonderpreis für Forschungseinrichtungen" des OÖ Landespreises für Innovation 2014 der Kompetenzzentrum Holz GmbH für die innovative Entwicklung von naturfaserverstärkten Polymeren (Natural Fiber Composite, NFC) der erste Platz verliehen. Diese Innovation fand in enger und langjähriger Kooperation mit Borealis, einem führenden Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, hochwertiger Kunststoffe, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe statt. Dieses gemeinsame Projekt hat als Schwerpunkte die Material- und Prozessentwicklung von NFC-Produkten basierend auf Polymeren von Borealis mit dem Fokus auf Anwendungen im Automobilbereich.

Der Oberösterreichische Landespreis für Innovation würdigt innovative Ideen, neue Strategien und Produkte, die nachhaltigen unternehmerischen Erfolg sichern. Er ist eine Anerkennung für Forschung und Entwicklung, Innovation und Technologisierung durch Forschungsinstitutionen und Unternehmen.

Reduktion von CO2 Emissionen durch innovative naturfaserverstärkte Kunststoffe

Borealis verfolgt das Ziel mit seinen Produkten einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen und fokussiert sich dabei auf relevante globale Herausforderung wie die der Klimaerwärmung. Kunststofflösungen leisten einen wertvollen Beitrag zur CO2 Reduktion. Konkret: während ihrer Nutzungsdauer wird das 5 bis 9-fache der während der Produktion verursachten CO2 Emissionen eingespart. Ohne Kunststoffe, und im Speziellen Polyolefine, würden beispielsweise durch Verpackungen oder im Automobilbereich bis zu 60% mehr an CO2 oder Kohlendioxidausstoß verursacht werden. So leistet das Unternehmen mit seinen Polyolefin Kunststofflösungen einen wertvollen Beitrag zur globalen CO2 Reduktion, unter anderem auch in der Automobilindustrie. Dort unterstützt „Leichtbau" die Reduktion von Emissionen. Durch den Einsatz von Polypropylen Kunststoffen sollen Automobile bei gleicher Leistung und Sicherheit immer leichter werden. Dieser Trend erhält durch das rasante Bevölkerungswachstum und die dadurch steigende Mobilität zusätzliche Bedeutung.

Als Antwort auf diese globale Herausforderung entwickelten Borealis und das Kompetenzzentrum Holz im Rahmen einer gemeinsamen Forschungskooperation naturfaserverstärkte Polypropylen Kunststoffe, sogenannte Natural Fibre Compounds (NFCs) für die Automobilindustrie. Diese neuen naturfaserverstärkten Polymer-Werkstoffe bieten hervorragende Kosteneffizienz, Gewichtsreduktion von Automobilbauteilen und den zusätzlichen Vorteil durch den Naturfaserfüllstoff auch aus nachwachsender Ressource zu bestehen. Sie zeichnen sich außerdem durch geringere Verarbeitungstemperatur und kürzere Zykluszeiten aus und sparen somit Energie. Die um ca. 10 % geringere Dichte im Vergleich zu üblichen, mineralgefüllten Materialien ermöglicht Gewichtseinsparungen und bedingt in Folge niedrigere CO2-Emissionen durch die Reduktion des Verbrauches an fossilem Kraftstoff. Der Erfolg der Entwicklung wird durch eine Ökobilanz, ein sogenanntes Life Cycle Assessment (LCA), anhand einer Automobiltür-Innenverkleidung eines Kleinwagens bestätigt: Diese wies im Vergleich zu konventionellen Werkstoffen unter anderem eine Senkung des Treibhausgas-Potentials um etwa 10 – 30 % aus.

Die sehr erfolgreiche Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Holz hat für Borealis zur Marktreife für zwei naturfaserverstärkte Produktsorten, Borealis NJ200AI und Borealis NJ201AI, geführt. Zielanwendungen sind unter anderem Innenraumverkleidungen sowie Motorenabdeckungen für Automobile sowie andere Anwendungsbereiche, beispielsweise für Haushaltsgeräte.

ENDE

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

Virginia Mesicek
External Communications Manager
Tel. +43 (0)1 22 400 772 (Wien, Österreich)
e-mail: virginia.mesicek@borealisgroup.com

V.L.N.R.: Alfred Stern, Maurits van Tol, Andreas Haider, Thomas Lummerstorfer, Lukas Sobczak, Hermann Braun, Boris Hultsch.

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